Neuigkeiten für den Ritterbund der Drachenlilie e. V.


Aktueller Bearbeitungsstand der Karte von Seefelden:



Septembris 92 AD +++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Bischöfin Almuth stellt Drachenschuppe im Dom zu Lothing aus

Kaum vom Hoftag zurückgekehrt stellt die Bischöfin erstmals seit langer Zeit die Heilige Reliquie des Drachen Katla im Dom zu Lothing aus.
Neu ist dabei die Verfügung, dass die Reliquie dabei von einerEhrenwache der Commilitonis Draconis flankiert wird,
so dass die Gläubigen nicht nur vor der Heilige Schuppe sondern auch vor dem Haupt des Drachen, das auf der Brust der Recken prankt, vorbeidefilieren.
Wie der Orden sich diese hohe Auszeichnung verdient hat, ist bisher nicht bekannt geworden. Aber das finden wir noch heraus!

Böswillige Kommentare über angebliches Missverhalten der Commiliten gegenüber der Bischöfin dürfen auf Nichtcommiliten zurückgeführt werden,
die dem Orden die Auszeichnung neiden. Vielleicht ist ja vor der Messe an etwas über die bevorstehende Belohnung an die Ordensritter
durchgesickert, so dass sie in göttergefälliger Feierlaune des Erntedankes vielleicht mehr leisteten, also von ihnen erwartet.
Es bleibt aber zu bemerken, dass die Bischöfin für die Messe vier Commiliten in den Dienst am Altar berief, den Großmeister, den Kastelan,
den Admiratus und den Komtur für Arturien.
Und ja, in dieser heiligen Feier waren die demütigen Farben des Ordens stärker präsent als das strahlende Banner der Drachenlilie.
Aber wer mag das verdenken, fand diese Feier doch in der Feste des Ordens, der Katlenburg, statt?

Septembris 92 AD

Protokoll der Ratsversammlung der Drachenlilie
auf der Katlenburg im Katlengau am 9. Septembris AD92.

Teilnehmer: Kaelyn Gastgeberin, Hagen Advocatus, Fergus Praeceptor Commissar., Alina, Helior, Haug, Uriel, Charlotte, Dundearn.

Stimmübertragungen: Alienora an Charlotte, Lars an Fergus, Reinhard an Lars (nichtig).

Grußwort der Kaelynn, Burgvögtin, Candidata Draconis - Hagen eröffnet die Ratssitzung

1. Briefe
Alienora grüßt den Bund und entschuldigt ihr Fernbleiben mit einer Reise nach Ibarnien.
Lars von Nordal grüßt den Bund und entschuldigt sein Fernbleiben mit einer wichtigen Reise zum Kaiser in persönlicher Angelegenheit. Lars beklagt die Ratsversammlung auf dem Jagdausflug bei Fergus als unrechtmäßig an.
Reinhard grüßt den Bund und entschuldigt sein Fernbleiben.

Der Rat beschließt, zunächst wichtige Themen abzuhandeln.

2. Haug berichtet aus Hammaburg: Das eilige Flottenaufgebot Hammaburgs und anderer verbündeter Städte gegen Sassenburg und das drohende nidderlandische Flottenunternehmen war erfolgreich: mit einer merowischen Flottenaktion im Rücken der feindlichen Koalition musste das Unternehmen abgebrochen werden. In der eingetretenen Pattsituation konnte die hammaburgische Flotte schadlos abziehen. Die kaisertreue Minderheit der Sassenburger ist somit aber weiter auf sich gestellt.
Uriel empfiehlt daraufhin, einen Kriegszug gegen Sassenburg zu unternehmen.

3. Der Bote des Königs Louis von Merowien Gerard von Pardon übermittelt eine Botschaft seines Königs an die Reichsritter von Drachenbrukk.
Es wird allgemein entsprochen, eine Antwort auf die darin gestellten Fragen des Königs zu verfassen:
Besonders die Frage nach den weiteren Erfolgsaussichten der Reichsritter und der Ägirsflotte im Konflikt mit Sassenburg und den Nidderlanden wird allgemein als positiv bewertet.
Der König von Merowien bekräftigt sein künftiges Einschreiten in der Sache für den Kaiser von Arturien. (Brief unten angehängt S.3)

4. Uriel und Hagen treten für einen Kriegszug gegen Sassenburg ein. Sie geben zu bedenken, dass dabei für eine Abriegelung der Stadt von Land her zu sorgen ist. Der Kaiser müsse über diese Absicht informiert und um entsprechende Landunterstützung gebeten werden. Es wird dabei auch an die Trapezuntinische Legion des Kaisers gedacht.
Außerdem sollte für eine Aufklärung der Stimmung im Hennegau und Burgond eingeholt werden.
Fergus schlägt vor, den Hafenort Greifenwerder auf Greifenstein auszubauen, um die Überwachungsfunktion gegen Angriffe von Nordosten zu steigern. Helior solle hierzu Mittel vom Bund erhalten. Haug bietet aus seinem Bestand eine Beutekogge des Erik zur dortigen Stationierung an.

5. Hagen berichtet von seinen Erlebnissen an der Rosenküste:
Auf seiner Flottenfahrt mit 6 Schiffen gegen die von Venezig bezahlten Piratenkräfte aus Kilkanien gelangte Hagen weit südlich der Fist of Inster. Dort geriet er durch feindlich bestochene Lotsen des Hochkönigs in einen gefährlichen Hinterhalt. Dabei verlor er zwei Schiffe, zwei weitere und die Rosenfalke wurden erheblich beschädigt. Unter Lebensgefahr mussten er sich und die Mannen der gesunkenen Schiffe durchschlagen und geriet zudem in einen mächtigen Sturm, der die Restflotte bis nach Ibarnien verschlug. Danach erst gelang die glückliche Heimkehr.
Fazit: Venezig verfügt über einen weiterhin unbekannten Verbündeten an Kilkaniens Westküste.
Dundearn ist bereit, eine Erkundungsreise bis hinter das Tulmontstal zu unternehmen, und auch Fergus möchte sich bei seinen Quellen umhören.
Helior fragt nach der eigentlichen Dimension des venezischen Engagements in Kilkanien: fließt hier nur viel Geld für einzelne Aktionen, oder ist mit einem regelrechten festen Verbündeten zu rechnen?

6. Zum Brief des Lars
Die Klage des Lars gegen die Gültigkeit der Ratsversammlung auf dem Jagdausflug des Fergus:
Der Bund stellt fest, dass die Ratsversammlung zu Drohmoor nach altem Recht korrekt abgehalten worden ist.

7. Kaelyn bewirbt sich vor dem Rat um die Bundesritterschaft für die Arturische Mark.
Hagen begrüßt die Bewerbung und stellt die Notwendigkeit der Ritterprüfung fest. Nach dieser Prüfung wird der Rat über die Bewerbung entscheiden.

8. Hagen beruft einen Kriegsrat zum Flottenzug gegen Sassenburg ein.
Es wird allgemein der Wille der Bundesritter zum Kriegszug festgestellt.
Damit erfolgt die grundsätzliche Aufforderung, die Organisation eines Flottenaufgebots für das Frühjahr in Angriff zu nehmen. Der Küstenschutz im Osten muss verstärkt werden.
Uriel gibt die Bedrohung vor der Rosenküste zu bedenken - hierzu sollen die Anrainer ihre Kräfte bereithalten.
Helior weist auf die Kaisertreue von Xandern in Toxandrien hin: damit gäbe es einen guten Stützpunkt als Basis für die Bedrohung Sassenburgs von Land her. Ein Bote sollte zur Sondierung der Lage und Stimmung in Xandern entsandt werden.
Allistair O’Shaunessy  soll als Bote zu Hz. Werner entsandt werden.
Es soll ein Brief an den Kaiser formuliert werden: darin die förmliche Anfrage für einen Kriegszug gegen Sassenburg und die oben genannte Bitte um Unterstützung von Land her, ggf. durch die Trapezuntinische Legion.
Uriel erklärt sich bereit, als Bote zum Kaiser zu reisen.

Zusatzprotokoll nach der Ritterprüfung der Kaelynn:

9. Die Ritterprüfung wurde zur vollen Gänze bestanden.
Hagen beantragt die sofortige Ernennung der Kaelynn zur Bundesritterin der Arturischen Mark, da sie als Burgvögtin der Katlenburg bereits hinreichend ihre Eignung bewiesen habe.
Die anwesende Bundesritterschaft erhebt Dame Kaylin einstimmig zur Bundesritterin.
Herrin Kaelyn wird von Hagen unter Zeugenschaft der teilnehmenden Ritter zur Bundesritterin der Arturischen Marken erhoben.

10. Es wird am Rande der Ereignisse bekannt, dass in einer separaten Versammlung der Commilitones Draconis auf diesem Hoftag der Drachenlie der Graf Haug nach dem Abschied der Dame Kaelyn aus ihrem bisherigen Burgamt mit der Vogtschaft über die Katlenburg bestallt wird.

Der Vorgang trifft auf die Ablehnung einiger anwesender nicht Commilitischer Bundesritter, die nicht an den dazu führenden Beratungen beteiligt waren. Hinzuzufügen ist: Auf dem Jagdausflug zu Drachenmoor, nachdem Dame Kaelyn dieses Vorschlug, gab es Wohlwollen und keine Widersprüche seitens dieser dort anwesenden Bundesritter. (Punkt 3 Protokoll der Versammlung)

Dieses Protokoll entstand aus den Aufzeichnungen der Alina und des Helior und dem Gedächtnis des Fergus Praeceptor comm.

September 92 AD +++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Hammaburg-Lothing: Offenbar ist eine prächtig ausgestattete Königsflottille aus Merowien vor Nidderlandens Gestaden auf und ab gekreuzt. Mit dabei soll gar das mächtige königliche Flagschiff König Ludwigs - Louis gewesen sein. Zu bewaffneten Auseinandersetzungen.soll.es aber nicht gekommen sein. Die Lage ist demnach ernst: Diese Demonstration steht ganz offenbar in Zusammenhang mit der bekannten Kriegsdrohung König Ludwigs gegen die Nidderlanden. S.M. der Kaiser wird über diese entlastende Aktion erfreut sein, sofern ihn bisweilen Kunde davon.erreicht hat, so fern im Petschenegenlande....

Aus Hammaburg erfahren wir ferner über das Schicksal der Eiligen Flotte gen Sassenburg: Wie es scheint hat allein diese Operation das große Flottenvorhaben der Nidderlandischen Allianz mit Sassenburg gegen Ägirs Gestade gehörig gestört und bisweilen zur Aussetzung gebracht. Zuletzt wird das Aufkreuzen.der erwähnten Merowischen Flottille für Unsicherheit im Rücken der Nidderlandischen Flotte gesorgt haben. So hoffen wir weiter, dass es nicht zu einem unheilvollen Krieg auf Ägirs Wellen und Gestaden kommen wird (möge dieser in den vergangenen Wochen nicht doch noch ausgebrochen sein!).

Aus dem fernen Petschenegenlande ist soweit nichts Neues zu erfahren, außer, dass es dorten tatsächlich zu einer Art Neugründung des Arturischen Ritterordens gekommen ist: dereinst als Hilfsorganisation für Pilger Richtung Hl. Land gestiftet, wandelt man sich nun zu einer Armee des Kreuzes gegen die Feinde der Oikumene im Barbarenlande. Und sonst? Die Kämpfe gehen weiter!

August 92 AD +++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Lothing. Wie aus vertraulicher Quelle bekannt wurde, ist vor kurzem ein merowischer Diplomat auf einem Handelsschiff zu Lothing gelandet und bei der Landesherrin Alina abgestiegen. Wenn auch darüber hinaus nichts zu erfahren ist, ist doch der Zusammenhang mit den jüngst berichteten Ereignissen an den östlichen Gestaden des Ägirsozeans sehr anzunehmen: Das Königreich Merowien hat zuletzt eine Kriegsdrohung gegen die Nidderlanden und deren Dunstkreis, nämlich die Pfeffersäcke von Sassenburg mit ihren antikaiserlichen Umtrieben, ausgesprochen!
Auf dem kommenden Hoftag vom 8. bis 10. Septembris werden die kaiserlichen Ritter von Drachenbrukk und ihre Freunde somit Gewichtiges zu beraten haben!
Wir bleiben dran!

August 92 AD +++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Hohenfurth-Hammaburg-Lothing: wie zu erfahren war, ist vor einiger Zeit bereits ein kaiserlicher Ruf an die Ritter des Arturischen Ordens ergangen, der aus dem hohen Feldlager in Silesien enzsendet worden ist:

Es wurden alle tapferen Ritter gerufen, und auch die, die künftig sich dazu zählen wollen, die da nunmehr sind verstreut über alle Lande rings um das Heilige Land, welches unser Kaiserlicher Bruder Andronikos für die Heilige Oikumene befreit und wiedergewonnen hatte. Sie sollen sich nicht weiter verdingen als Söldner für fremde oder gar zweifelhafte Sachen, schon gar nicht in Diensten unserer oder unseres Bruders Feinde (hier ist Wenzig/Venezig gemeint!), sondern sie sollen sich Unserer heiligen Sache anschließen wider die widerspenstigen Petschenegen im Silesenlande zu gehen, die sich beharrlich gegen die segensreiche Aufnahme in die Heilige Oikumene sperren. Fürderhin so gestärkt solle die neue Legion des Kaisers, nämlich der Arturische Ritterorden, mit ebensolcher Beharrlichkeit unsere und der Oikumene Feinde auf Lange niederwerfen und für unsere heilige Sache gewinnen! Es löcken dort fürderhin allen, die sich uns anschließen, reichlich Lohn und neues urbares Land als blühende Rentengüter!
Es erwartet alle Willigen die Hohe Präzeptorei des Ordens zu Hohnefurth zur Einschreibung, um diese dann auf ihren Weg gen Silesien zu entsenden.

Dieser kaiserlicher Ruf richtete sich demnach gen Westen, um dorten arbeitslos gefallene Ordensritter, die sich ordensfremd und zweifelhaft verdingen müssen, abzugreifen und für den Krieg gegen die Petschenegen zu gewinnen. Diesen soll anscheinend der neu zu formierende Arturische Orden nunmehr ausführen. Es geht wohl auch die Erwartung einher, dass Venezig viele seiner Söldner verlustig würde, so denn das Locken mit freien Rentengütern verfängt. Venezig hat ja keinerlei territoriale Optionen, derartig Grund und Boden vergeben zu können!
Wir bleiben drann...

Juli 92 AD +++ Hoftagsbericht+++ Hoftagsbericht+++ Hoftagsbericht+++

Offizieller Hoftagsbericht, Protokoll, zu Drohmoor im Lande Drachenmoor vom I. Julii XCII Aera Draconis der Aufgrund der aktuellen Ereignisse kurzfristig einberufene Versammlung.
Anwesende: Fergus, Helior, Alina, Charlotte, Uriel, Berthild, Reinhard, Haug, Kaelyn
Stimmübertragung: Hagen an Fergus

Fergus eröffnet als kom. Praeceptor die Ratsverssammlung

Ad 1
Fergus erfragt bei den Anwesenden ob sie sich Gedanken zum Stimmrecht der Kaelyn gemacht haben. Nach einigen Antworten und Kommentaren bittet Kaelyn sprechen zu dürfen:
Sie beantragt offiziell Stimmrecht im Rat wie ein Bundesritter Nach kurzer Diskussion meldet sich Pfalzgraf Uriel zu Wort:
Uriel beantragt Abstimmung über Kaeylins beantragtes Stimmrecht. Abstimmung: 5 x ja, 3 x nein,  Kaelyn hat nun Stimmrecht im Rat wie ein Bundesritter.

Ad 2
Fergus erfragt bei den Anwesenden ob sie sich Gedanken zur Kompensation für Haug gemacht haben.
Helior gibt zu bedenken, dass spätestens nächstes Jahr der Kaiser nach Drachenbrukk kommen wird - und dann sei mit kaiserlichen Regelungen bezüglich der neu gewonnen Gebiete im Norden zu rechnen - je nach dortigem Entwicklungsstand und Zufriedenheit des Kaisers mit dieser Sache. In diesem Zusammmenhang können hilfreiche Ideen und Gedanken entwickelt werden, wie Graf Haug in diesem Bereich entgegengekommen werden könnte.

Ad 3
Arturische Mark
Dame Kaeylin bewirbt sich überraschend um das Bundesgut der Arturischen Marken. Allgemeines Wohlwollen in der Runde, doch möchte man darüber nicht auf dem Ausflug abstimmen!
Kaeylin bringt im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Arturischen Marken einen Vorschlag für die Kompensation des Haug ein:
Haug solle das Amt der Kaeylin im Katlengau übernehmen. Dies ist aber Sache der Commilitones Draconis, da der Gau unteren deren Verwaltung steht. Die Anwesenden Commiliten unterstützen diesen Vorschlag, auch die anderen Ratsmitglieder stehen dem Vorschlag wohlwollend zu Seite. Abstimmungen für den nächsten Hoftag geplant.

Nächster Hoftag im Septembris auf der Katlenburg von VIII. - X.
Septembris XCII

Ende der Versammlung

Juli 92 AD +++ Drachentikker +++ Drachentikker +++ Drachentikker +++

Bericht vom Jagdausflug zu Drohmoor im Lande Drachenmoor
vom XXX. Junii bis II. Julii XCII Aera Draconis

Eingefunden zum Jagdausflug hatten sich gar viele Gäste.Namentlich erwähnen wollen wir den Gastgeber Herre Fergus McKillgain, im Augenblick der kommissarische Praeceptor und Vertreter unseres Advocatus Hagen von Norgals. Dieser weilte nicht unter  den Gästen, da er auf Hoher Fahrt ist.Dame Jasmin, die Ehewirtin des Herrn Fergus, zeigte wieder, dass sie eine gar vorzügliche Küche vorzuweisen hat.Weiter waren anwesend die Anrainer der Drachenküste Dame Alina und Herre Helior,aus dem Binnenland fanden den Weg die Dame Berthild, Herre Uriel undHerre Reinhard. Den weiten Weg von der Rosenküste nahm Dame Charlotte auf sich.Aus Arturien gesellte sich der Freund des Bundes Herre Haug hinzu. Leider mussten die Damen Alienora und Valeria und die Herren Lars und Erik ihre Teilnahme absagen.Augrund des recht widrigen Wetters blieb die große Beute aus, doch esbrauchte niemand zu Hungern. Am Samstag Abend besserte sich die Lage, so dass die Damen und Herrendoch noch das Eine odereAndere erlegen konnten.

Gen Abend saß man in trauter Runde beisammen um die neuesten Nachrichten zu erörtern. Der Rücktritt und die Heimreise des Herrn Erik beschäftige dieAnwesenden doch gar sehr. Und auf einmal vernahm man den Ruf "Ratssitzung"! Mit Erstaunen sah man, dass tatsächlich die erhabenen Bundesleute eine Ratsversammlung einberufen hatten. Leider wurde uns aus dieser Verammlung nichts näheres bekannt. Doch sah man nachher alle Anwesenden einvernehmlich beim Mahle und sich gar angeregt unterhaltend.Über das gesagte in der Versammlung bekam man selbst aus den dem Alkohol gar sehr Zugesprochenen nichts heraus.

Wir bleiben dran!

Juli 92 AD+++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Hammaburg-Lothing: Es erreicht uns, den Ägirsbund und Drachenbrukk, eine Note aus Hammaburg, die besagt, die Bürgerschaft musste sich kurz entschließen zu handeln, um Schlimmstes zu vereiteln. Freundliche Kräfte zu Sassenburg hatten ihre Partner zu Hammaburg benachrichtigt, dass mit einer groß angelegten Flottenaktion der kaiserfeindlichen Sassenburger und verbündeten Nidderländer gegen die Gestade des Ägirsbundes und wohlmöglich Drachenbrukk zu rechnen sei! Und wenn, dann sei jetzt die Zeit, dagegen zu handeln, und durch einen vorzeitigen Angriff auf den Hafen Sassenburgs mit Unterstützung der dortigen freundlichen Kräfte, die dort bereits aufgetakelten Kriegskoggen der bösen Sassenburger zu zerstören oder kampfuntauglich zu machen. Es steht die Hoffnung, dass dadurch das große Unternehmen, das auf den Zuzug der Nidderländer wartet, sabotiert oder vereitelt werden könne.

Die Hammaburger, die Dornschweiger und die Eylauer senden die Empfehlung an die Ägirsstädte in Hab Acht auf einen Angriff zu verweilen, so sie denn nicht erfolgreich gewesen sein mögen!Davor jedoch seien Ägir und Fafnir! Betet und opfert für uns, auf dass wir erfolgreich sein werden und zahlreich wieder heimfahren können! - so heißt es.

Ägir sei mit uns, Ägir sei mit Euch!

Im Auftrage des Guten Rates der Freien Reichsstadt Hammaburg

Juni 92 AD+++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

 Hammaburg-Lothing: wie zu erfahren war, handelt es sich bei der bekannt gewordenen Flottenaktion Hammaburgs gen Sassenburg um eine eilige Präventivaktion in Abstimmung mit verbündeten Kräften vor Ort, d.h. in Sassenburg. Die Eiligkeit gebot, dass die Städte Dornburg und Eylau nur im Nachgang weitere Unterstützung nachsenden konnten.

Wir bleiben dran!

Juni 92 AD+++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Hammaburg-Löwenhaven-Lothing: Es ist von einfahrenden Händlern zu erfahren, daß auch die Städte Dornschweig und Eylau auf Hammaburgs Gesuch eine gewisse Anzahl von Schiffen gen Osten, wohl nach Sassenburg geschickt haben.

Angeblich ist im Osten eine gewaltige Sache im.Gange. Mehr wissen wir noch nicht, denn anscheinend überstürzen sich die Dinge.

Wir bleiben dran!

Juni 92 AD+++drachentikker+++drachentikker+++drachentikker+++

Hammaburg - Löwenhaven - Lothing: Wie aus Handelskreisen zu erfahren ist, hat sich die Bürgerschaft von Hammaburg mit der Toxandrischen Hanse bzw. mit wesentlichen Teilen von dieser verbündet. In diesem Zusammenhang wird aus der Ferne von großer Nervosität und Eile, gar verbunden mit einer Mobilmachung ,berichtet. Aus den weiter westlich gelegenen Hafenstädten des Ägirsbundes sind hierzu bisher keine Bestätigungen, Kenntnisse oder gar Bedrohungsmeldungen zu vernehmen.

Die Sache erscheint obskur bis bedrohlich. Wir bleiben dran!

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