Der Drachenbrukker onlein-Bote

on-line Ausgabe 1.2. on-line und aktuell
Berichtzeitraum Mai/Juni 76 ÄD
1. Juli LXXVI

Hierin ist verzeichenet, was zu lesen ihr wohl finden werdet und auch wo:

Inhaltsverzeichnis Editorial
Was ist neu? Das ist neu!
Aus Drachenbrukk
Aus der Gesellschaft
Aus der Wirtschaft
Aus Nah' und Fern'
Hintergrundberichte
Jahrtage
Leserbriefe
Öffentliche Bekanntmachung
Sie wollen werben?
Autteim (aber striktli)
Meldung/mail

Editorial

Später als befürchtet liegt nun eine aktualisierte Ausgabe des Drachenbrukker on-line Bote vor. Es gab einige Schwierigkeiten mit der Beschaffung von Informationen; denn die Zeit schreitet schneller voran, als das Redaktionsteam die Wirklichkeit einzuholen vermag. [Outtime-gesprochen: Einige Spielzüge hängen mal wieder.] Zum Teil liegt dies natürlich daran, daß die Redaktion um gewissen Nachstellungen zu entgehen ihren Aufenthaltsort wechselte und wie es ein dem DraBo nahestehender ausdrückte: "... in den freien Teil gezogen" ist. Zum Teil aber auch die Möglichkeit zur freien Mitarbeit von niemandem genutzt wurde. Daher noch einmal etwas über die Modalitäten zur Lancierung von Meldungen. Die Brieftauben geht an den on-line Redakteur Weisz I. Schon zu senden. Aber nur wahre und aufrichtige Nachrichten sind erwünscht.
An dieser Stelle möchte ich einiges zum Modus des on-line Boten darlegen. An der Spitze des Boten findet Ihr - in der Rubrik "Was ist neu?" - die Nachrichten die zuletzt veröffentlicht wurden. Diese Meldungen werden nach einer gewissen Zeit in die aus dem Drachenbrukker Boten bekannten Rubriken eingeordnet und stehen dort zur Einsicht zur Verfügung.
Es ist beabsichtigt erzürnten Lesern oder solchen die weitere Nachrichten zu erschienen Meldungen haben, die Möglichkeit zur Korrektur oder Gegendarstellung einzuräumen. In einem solchen Fall erscheint das Material an den betreffenden Artikel mit dem Zusatz Ergänzung angehängt. Damit dies geschehen kann, ist natürlich ein möglichst deutlicher Bezug in der entsprechenden Meldung/mail anzugeben.
In dieser zweiten Ausgabe des Onlein-Boten steht die Verfolgung der Gralsräuber und die Versammlung des Drachenbrukkschen Heeres im Lowershannongebiet im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.

Viel Spaß beim Lesen und
Katla mit Euch
wünscht Weisz I. Schon

Was ist neu? Das ist neu

Artikelverzeichnis
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Neues aus Drachenbrukk und Umgebung
Grundsteinlegung für Choranbau bei Logris geplant?
Drachenbrukker Heer bei ConnelsCastle
Gralsräuberinnen festgesetzt
Heer sammelt sich bei Llewynn
Nichts neues vom Gral
Fergus berät sich mit Gaurittern
Karlmann schreibt Bundesrittern
Gral entwendet
Nach dem Hoftag ist vor dem Hoftag
Landvogtess komissarisch oder was?
Wilddieb ausgeliefert
Lorien rüstet sich
Ganis bereitet Feldzug vor

Drachenbrukker Heer bei ConnelsCastle

Logris, den 23. Juno

Die Katze ist aus dem Sack! Das Aufgebot der Drachenlilie hat sich mit den Kämpfern des Shannonclans bei ConnelsCastle vereinigt.
Nachdem sich die Aufgebote aus Lorien, Ganis, Drachenmoor, Lohenau, der arturischen Mark und Drachenklamm bei Llewynn versammelt hatten, zogen diese tapferen Recken unter der Führung des Advocatus der Drachenlilie und des Herrn von Leichenstein, der unter seinem eigenen Feldzeichen ins Feld zog, die Shannonroad hinab. Bei RorxCraddle stieß man auf die Streiter der O'Shannons und hier vereinigte sich auch ein sehr großes Aufgebot aus der Instermark mit den übrigen Kämpfern der Drachenlilie.
Nunmehr ist also diese riesige Streitmacht nach ConnelsCastle gezogen, wo sie von Cedrik O'Connell, dem ältesten der Kinder des Thomas O'Connell, bewirtet werden. In gut unterrichteten Kreisen zweifelt man nicht mehr daran, daß der Atha O'Shannon und der Advocatus ihre Streitmacht in die westlichen Alsterhills führen werden. Dort werden sie sich sicherlich gegen jene menschlichen Heuschrecken wenden, die die hiesige Bevölkerung seit dem letzten Herbst bedrängen.

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Gralsräuberinnen festgesetzt

Grundsteinlegung für Choranbau bei Lothing geplant?

Dangen, den 1. Juno Logris, den 23. Juno

Erst jetzt wurde der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht, daß bereits am Tage

Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen bekannt wurde, sind die Pläne der Bundesritterin Alina von Logris für die Stiftung eines Anbau eines Chores am Dom zu Lothing nunmehr soweit gereift, daß die Grundsteinlegung für den selben auf dem itzo stattfindenen Hoftag daselbst feierlich begangen werden soll.

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Heer sammelt sich bei Llewynn

Nichts neues vom Gral

Llewynn, den 11. Mai Drachenbrukk, den 13. Mai

In Llewynn hält sich inzwischen ein stattliches Aufgebot der Drachenlilie auf. Seit längerem weilen bereits die Männer des Herrn von Leichenstein, unter lorienschem Banner, vor der Stadt in Inster. Von Ganis aus ist gleichfalls ein bedeutendes Kontingent unter Führung des Herrn Karlmann selbst eingetroffen. Aus Drachenmoor traf Gauritter Padraig Mac Neill an der Spitze eines beachtlichen Aufgebotes ein.

Noch ist nichts über das Schicksal des Grals bekannt geworden. Neben strengen Kontrollen an den Grenzen Drachenbrukks gen Kilkanya ist von offizieller Seite keine Reaktion erkennbar geworden.
Gerüchte besagen allerdings, daß Kommiliten die Verfolgung aufgenommen haben. Auch glauben manche, daß sich das jetzt sammelnde Heer der Drachenlilie in die Heimat der Schwestern McIntosh begeben werde. Dies sei das Land Straightclyde in den südlichen Lowlands.

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Fergus berät sich mit Gaurittern

Karlmann schreibt Bundesrittern

Drohmoor, den 5. Mai Ganis, den 8. Mai

Nach dem Hoftag der Bundesritter von der Drachenlilie in CaerPhyll beeilte Fergus McKillgain sich seine Gauritter Hermann von Brelling und Padraig MacNeil nach Drohmoor zu bestellen. Auch überbrachten die Boten den Befehl ihres Herren nach den beiden flüchtigen Lowländerinnen Ausschau zu halten. Die beiden Schwestern Igraine und Elaine MacIntosh hatten auf dem Hoftag zu CaerPhyll den Heiligen Gral in ihre Gewalt gebracht und waren in der Nacht von der Burg geflohen.
Bundesritter Fergus berichtete seinen Gaurittern über die Beschlüsse der Bundesritter und die Lage im Heiligen Land, sowie dem Aufruf des Patriarchen und der beredten Predigt des Bischofs zur Verteidgung der Heiligen Stätten.
Dem Beschluß der Bundesritter folgend, scheint Fergus seinen Gauritter Padraig von Dragenau, nach Llewynn geschickt zu haben. Da Padraig entfernte Verwandte in den westlichen Alsterhills hat, erhärtete sich der Verdacht das der Feldzug in eben jenes Gebiet gehen soll.

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfuhren, hat Karlmann von Ganis, Advokat der Drachenlilie, den Bundesrittern mit Datum vom fünften Mai geschrieben. Gegenstand des Schreibens soll ein Heerzug ins Königreich Inster sein.
Ein solches Unternehmen scheint auf dem letzten Hoftag in CaerPhyll beschlossen worden zu sein. In dem besagten Schreiben kündigt Karlmann an, daß er den Oberbefehl über die Truppen der Drachenlilie übernehmen werde. Man erwartet allgemein, daß sich das Heer in den nächsten Tagen bei Llewynn versammeln wird. Noch scheint unsicher, ob es sich um Unterstützung für den König von Inster geht, eine Verfolgung der Gralsdiebe oder um Hilfe für den Shannonclan geht. Spekulationen ist weiter Raum durch das schweigen der Bundesrittern eingeräumt.

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Nach dem Hoftag ist vor dem Hoftag

Gral entwendet

CaerPhyll, den 28. April CaerPhyll, den 23. April

Der Hoftag der Bundesritter von der Drachenlilie zu CaerPhyll ist zu Ende gegangen. Bis auf jene unerschrockene Recken, die dem Gral nacheilen, haben sich die Bundesritter auf den Heimweg begeben.
Leonard von Leichenstein eilte mit seiner Gauritterin und Geimhreadh Croi O'Damsha nach Dangen, um das versprochene lorien'sche Aufgebot auf den Weg zu bringen. Karlmann von Ganis, Dundearn MacRayyd und Hagen vom Loe reisten einige Tage später über Raben, Swarzfurt nach Quellfurt.
Auch die übrigen Bundesritter kehrten, soweit uns das bekannt ist, in ihre Bundesgüter zurück.

Ungeheuerliches mußten, die Bundesritter am Morgen des letzten Tages ihrer Zusammenkunft auf Burg CaerPhyll feststellen. Jemand hatte die Ehrenwachen der commilitones mit einem Schlaftrunk betäubt und den Heiligen Gral aus der Kapelle der Burg entführt.
Nachforschungen der Hüterin des Grals, Thekla von Hohenfurth, ergaben als erste Verdächtige die beiden lowländischen Damen MacIntosh. Diese waren von einer Burgwache beobachtet worden, wie sie - inmitten der Nacht - mit einem Bündel, daß in Form und Größe dem Gral entsprechen mochte, durch die Gänge der Burg wandelten. Eine weitere Wache der Burg erinnerte sich, daß er im Dämmerlicht zwei Schatten aus einer Seitenpforte habe schlüpfen sehen.
Am Morgen vermisste man auch die beiden Kommiliten Ansgar von Wulfheim und Heinrich von Wulfen. Ein erster Verdacht, diese hätten mit den Damen Igraine und Elaine MacIntosh paktiert, zerstreute sich als man in ihrer Kammer eine Nachricht fand, die besagte, daß die beiden Kommiliten den Raub bemerkt hätten und den Dieben nacheilen wollten. Sie hofften, daß sie den Gral recht bald zurückbringen mochten.
Trotzdem rüstete sich ein Aufgebot von Ganis - der Rest hat sich unseres Wissens nicht gekümmert - um die Diebe zu verfolgen und das kostbare Gut Drachernbrukks zurückzubringen.

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Landvogtess komissarisch oder was?

Wilddieb ausgeliefert

CaerPhyll, den 23. April Quellfurt, den 30. April

In Ungewissheit ließen die Bundesritter von der Drachenlilie die Getreuen und Lehnsleuten der Instermark zurück. Zwar hatten einige der Hohen Herren und Damen, davon gesprochen, daß die Dame Celine O'Hara zur Landvogtess der Instermark erhoben werden solle, aber die allseits erwartete Belehnung unterblieb.
Einige Getreuen der Gauritterin von Arkadia fragten den abreisenden Advocatus, was das Stillschweigen der Bundesritter zu bedeuten haben und ob die Landvogtess in Ungnade gefallen sei. Der Herr Karlmann wirkte ungewohnterweise verlegen und beschied die Fragenden: "Man möge der Dame Celine dienen, wie einer Landvogtess. Auch wenn eine endgültige Entscheidung noch nicht offensichtlich sei." Auch drückte der Advocatus seinen Zuversicht darüber aus, daß die Bundesritter im August versäumtes nachholen werden.

Froh und vergnügt erreichten die Bundesritter Dundearn von Waleis und Karlmann von Ganis am Ende der letzten Woche Quellfurt. Auf Befehl seines Bundesritters lieferte der Quellfurter Amtmann, den gefangenen Wilddieb an Dundearn MacRayyd aus.

Karlmann übergab den Gefangenen an seinen Nachbarn mit den Worten: "So wie die Götter es entschieden haben." Man wechselte auf die Waleis'sche Seite des Dragonruns hinüber, wo der überführte Wildfrevel abgeurteilt wurde.

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Lorien rüstet sich

Ganis bereitet Feldzug vor

Dangen, der 1. Mai Ganis, den 2. Mai

Von den Hallen der Burg zu Dangen erging an die Getreuen und Kampfwilligen des Landes Lorien der Aufruf des Bundesritters Leonard von Lorien sich bis Ende Mai in Leuwen zu versammeln.
Es gehe darum seinem lieben Freund, dem Herrn O'Damsha, bei dem noblen Unterfangen, die westlichen Alsterhills von der sie angefallenen menschlichen Plage zu befreien, beizustehen.

Von Quellfurt aus eilte Karlmann von Ganis nach Burg Ganis zurück. Von hier aus sandte der Bundesritter an seine Edlen und Ritter Boten und forderte sie auf sich zu rüsten zu einem ehrenvollen Kampf gegen Räubergesindel und Mörderbanden in den westlichen Alsterhills.
Der Bundesritter betonte, daß er selbst an der Spitze seiner Kämpfer stehen werde und er zuversichtlich sei, daß die Bewohner jenes Landstriches sich nicht nur mit guten Worten ihren Helfern gegenüber dankbar zeigen werden.

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